Dom Pérignon

Dom Pérignon, ein Mönch, der den besten Wein der Welt erzeugen wollte

Region: Abtei Hautvillers mit ihren Weinbergen
Jahresproduktion: min. 5 Millionen Flaschen pro Jahr
Grösse: Anbaufläche von ca. 340 Km2
Trauben: Chardonnay & Pinot Noir – ausschliesslich Jahrgangschampager

Im Jahr 1668 trat der junge Mönch Pierre Pérignon eine Stelle als Kellermeister in der Abbaye d´Hautvillers an. Das kleine Kloster befindet sich im Herzen der Champagne, nördlich der berühmten Stadt Épernay. Zur damaligen Zeit waren es, wie überall in Frankreich, vor allem Mönche, die sich um die Kultivierung von Weinreben kümmerten.

Mit dem Ziel „den besten Wein der Welt“ herzustellen machte sich Pierre an die Sache. Und schon bald wurden die Schaumweine der Abbaye nicht nur aufgrund der grossartigen Qualität bekannt, sondern vor allem durch einen neuen, einzigartigen Stil, den Pierre massgeblich prägte.

Es ist heute sicher, dass Pierre Pérignon nicht der Erfinder des Champagners ist. Doch zahlreiche Arbeitsschritte wurden von ihm perfektioniert. So verfeinerte er beispielsweise die zweite Gärung auf der Flasche sowie die Kunst der Assemblage von Weinen aus verschiedenen Weinbergen und Rebsorten. Auch die Herstellung von Weissweinen aus roten Rebsorten entwickelte er weiter.

Die Weine der Abbaye wurden schliesslich sogar so bekannt, dass sie am französischen Königshof von Ludwig XIV. genossen wurden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde der Schaumwein aus der Champagne über die Landesgrenzen hinweg berühmt. Als Pierre Pérignon im Jahr 1715 verstarb, hatte er die Champagnerkunst wahrlich nachhaltig revolutioniert. Sein Schaffen sollte die Herstellung der Weine aus dem Nordosten Frankreichs bis heute prägen.